Was verrät deine IP-Adresse?
Deine IP-Adresse ist die eindeutige Kennung, mit der du im Internet kommunizierst — vergleichbar mit einer Hausnummer. Jedes Gerät, das online ist, bekommt eine solche Adresse von deinem Internetanbieter zugewiesen.
Webseiten, die du besuchst, sehen immer deine IP-Adresse. Darüber lassen sich dein ungefährer Standort (Stadt, Region, Land) sowie dein Provider ermitteln. Dein exakter Name oder deine genaue Adresse sind darüber jedoch nicht direkt abrufbar.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen IPv4 und IPv6?
IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlenblöcken (z. B. 192.168.1.1) und bieten rund 4,3 Milliarden mögliche Adressen. Da diese knapp werden, wurde IPv6 eingeführt — ein deutlich längeres Format mit praktisch unbegrenzt vielen Adressen. Die meisten Internetanbieter nutzen heute beide Standards parallel.
Kann ich meine IP-Adresse verstecken?
Ja. Der einfachste Weg ist ein VPN (Virtual Private Network): Es leitet deinen Datenverkehr über einen Server um, sodass Webseiten dessen IP sehen, nicht deine. Alternativ funktioniert auch der Tor-Browser, der ist jedoch langsamer.
Ändert sich meine IP-Adresse?
Das hängt von deinem Anbieter ab. Die meisten Privatkunden haben eine dynamische IP — sie ändert sich beim Router-Neustart oder nach einer bestimmten Zeit. Feste (statische) IP-Adressen werden meist nur für Geschäftskunden oder auf Anfrage angeboten.
Wie genau ist die Standort-Erkennung?
Die Genauigkeit liegt typischerweise bei Stadt- oder Regionsebene. Deine genaue Straßenadresse lässt sich über eine IP-Adresse nicht ermitteln. Abweichungen entstehen, wenn dein Anbieter seinen Datenverkehr über eine andere Stadt leitet.
Was ist meine lokale IP-Adresse?
Die oben angezeigte IP ist deine öffentliche IP — die, die das Internet sieht. Daneben hat dein Gerät eine lokale (private) IP im Heimnetzwerk, z. B. 192.168.x.x. Diese ist nur innerhalb deines Netzwerks sichtbar und für externe Webseiten nicht relevant.